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Wir haben heute viel Neues gemacht und erlebt:
Es fing damit an, dass Unser Wecker um 4 Uhr klingelte.
Kurz nach dem Wecker-Klingeln kamen Leonie und Henrike ins Schlafzimmer und gingen direkt weiter auf den Balkon. Dort war es sehr angenehm, so dass Andreas sich später mit Henrike dort noch eine Weile den Mond im Sinkflug und die Sonne im Aufgang betrachtete.
Nach den restlichen Arbeiten zu Hause, ging es um 05:45 Uhr los.
Die Dachbox hatten wir schon am Tag zuvor gepackt und auch die Koffer waren schon im Auto verstaut. Seltsamerweise war der Kofferraum relativ leer. Hatten wir vielleicht etwas vergessen oder führte die Aussicht auf 3 Wochen Hitze dazu, dass wir doch einiges an Kleidung zu Hause ließen?
Als wir an Ulm vorbeifuhren, geschah das nächste Unglaubliche: Es regnete! Es kam wirklich Wasser vom Himmel. Das kannten wir seit Monaten nicht mehr.
Um 14 Uhr kamen wir am Kartoffelhof an, denn wie sagt man so schön: "Wenn Engel reisen..." Wir kamen ohne Probleme mit dem Auto durch. Selbst die, wegen Brand, gesperrte Autobahn bei Potsdam, wurde extra für uns entsperrt. Unsere Vermieter hatten vorher angekündigt, dass sie erst nach 15 Uhr eintreffen werden. Daher fuhren wir direkt weiter nach Pfullendorf-City.
Dort erlebten wir auch wieder etwas uns inzwischen unbekanntes:
Es waren angenehme 24°C warm, Claudia war es in Ihrem Top, aufgrund des Windes, sogar zu kühl. Auch die Sonne war hinter grauen Wolken verschwunden.
Langsam kamen Erinnerungen an unseren letzten Sommerurlaub hervor, wo es fast täglich so aussah und es machte sich Angst breit. Aber ein Blick auf den Wetterbericht beruhigte.
Nach einem kurzen enttäuschenden Spaziergang durch die Altstadt von Pfullendorf genehmigten wir uns noch ein Eis.
Nun fuhren wir wieder zu unserer Ferienwohnung und wurden von Familie Frick herzlich begrüßt.
Nach einem kurzen Wortwechsel zeigte Frau Frick uns die Ferienwohnung, erklärte uns noch einiges und beantwortete ein paar Fragen.
Anschließend räumten wir das Auto leer, richteten uns etwas ein und fuhren zum Einkauf wieder nach Pfullendorf.
Da wir so langsam Hunger hatten kehrten wir im Felsenkeller ein. Unser vorher priorisierter Grieche befand sich nämlich im Urlaub.
Das Restaurant war ein uriger Keller
Vorab noch ein kurzer Hinweis:
Wir sind, aufgrund der schlechten O2-Performance nur sehr schlecht telefonisch zu erreichen.
Wenn es etwas Dringendes gibt, versucht es bitte über WhatsApp oder per E-Mail.
Claudia, die gestern als erste schlief, war heute als erste wach.
Sie genoss bei einem Kaffee und einem guten Buch die Ruhe.
Leider gab es nur Aufbackbrötchen, da der nächste Bäcker leider doch etwas weit entfernt ist.
Nachdem alle einmal die Dusche einmal ausprobiert hatten, machten wir uns auf den Weg nach Überlingen.
Wie es sich für eine katholische Familie gehört, suchten wir erstmal das Münster auf.
Nun flanierten wir die Seepromenade entlang und gönnten uns zwischendurch ein Eis, da der Tretbootverleih solche Preise aufrief, dass wir dachten, wir müssten das Boot kaufen.
Nach ein paar Spaßbildern ging es widerwillig weiter durch die die Hitze.
Kurz vor dem Thermenareal Überlingens fanden wir eine wilde Badestelle.
Wir hatten zwar keine Badesachen dabei, aber für die Beine reichte es.
Wir schauten uns noch kurz von außen die Therme an und gingen dann wieder zurück.
Da es doch sehr heiß war, wurde jede Möglichkeit zum Sitzen im Schatten gerne angenommen.
Heute begann unser erster Therapietag.
Vorher frühstückten wir bei blauem Himmel wieder auf der Terrasse.
Aus Wiederholungsgründen erspare ich mir dieses Jahr das Foto des Tages vom Himmel. Das könnte dieses Jahr langweilig werden :-)
Dafür könnt ihr euch schon mal einen Teil unserer Ferienwohnung anschauen.
Nach dem Frühstück fuhren wir nach Überlingen zu Trigema, um zu schauen, ob es sich um ein Testgeschäft handelt, welches die Ware günstiger anbietet. Wie wir am Straßenschild erkannten war es ein solches, doch Gott seid Dank ging deren Kartenzahlungsgerät nicht, so dass es ein preiswerter Besuch wurde.
Weiter ging es in die Überlinger Therme.
Diese hat den Vorteil, dass man mit einmal Eintritt sowohl den Thermen-Bereich, als auch den Freibadbereich nutzen kann.
Wir beschlossen natürlich als erstes in den Bodensee zu gehen, da dieser laut einem Schild 24°C warm war.
Hier begann auch der erste Teil der heutigen Therapie:
Leonie ins Wasser zu bekommen!
Sie konnte nämlich gleich in Ufernähe Minifische entdecken und hatte Angst, dass diese an ihr knabbern werden.
So bedurfte es viel Geduld und Einfühlungsvermögen, dass sie bis zu den Knien ins Wasser schlich.
Dort begann nun die nächste Hürde. Es waren Daumengroße Fische zu sehen und als Höhepunkt kam ein toter Minifisch an der Wasseroberfläche zum Strand getrieben; natürlich direkt auf sie zu.
Auch diese Situationen versuchten wir mit viel Geduld zu meistern, was Leonie aber meist nur so kommentierte: „Ich finde das nicht lustig!“
Letztendlich war sie dann aber doch im Wasser und schwamm ein paar Meter.
Das führt dann aber zum nächsten Problem. Im Wasser wuchsen Pflanzen, die es aufgrund der geringen Wassertiefe bis zum Oberfläche des Sees schafften. Gleichzeitig waren ein paar Algen unterwegs anzutreffen. Auch diese Tatsache führte zu panischen Reaktionen. Am Sprungturm im Wasser angekommen beruhigte Andreas sie erst mal etwas, so dass sie es noch schaffte wieder zurück zum Ufer zu schwimmen.
Dort machten wir noch kurz zwei Fotoaufnahmen, denn mehr war nicht möglich.
Nach solch einer Konfrontationsphase soll immer eine ruhigere Phase folgen, so dass wir erstmal in das Außenbecken des Hallenbades gingen, in dem garantiert keine Fische und Pflanzen waren.
Es war, entgegen unserer Erwartung relativ leer und wir fanden an verschiedenen Wasserdüsen immer sofort einen Platz.
Nur leider war unser Körper aufgrund der Ü30 herrschenden Außentemperatur so aufgewärmt, dass das beheizte Wasser im Becken uns keinerlei Erfrischung brachte. Es war einfach nur warm.
So beschlossen wir ins Schwimmerbecken innerhalb der Therme zu gehen, was uns Abkühlung verschaffte. Nach ein paar geschwommenen Bahnen gönnten wir uns an der Strandbar etwas zu trinken und begannen die nächste Phase der Therapie.
Wir beschlossen nochmal mit Leonie in den Bodensee zu gehen.
Sie schaffte es diesmal auch deutlich schneller ins Wasser, da die Fische scheinbar von ihr die Nase voll hatten und sich versteckten.
So schwammen wir alle gemeinsam bis zur offiziellen Schwimmbadgrenze und zurück. Henrike fungierte dabei als Algenradar und Andreas als Fischsonar. So kam Leonie, ohne angeknabbert zu werden und eine Pflanze berührt zu haben, wohl erhalten wieder zurück ans Land.
Mal schauen, ob dieses positive Abschlusserlebnis des heutigen Schwimmtages für folgende Tage etwas bringt.
Um noch etwas zu schnabulieren, ging es zum Münster, wo wir uns ein Eis gönnten.
Auf dem Heimweg besorgten wir noch Abendessen.
Daheim gingen wir in die Halle zu Familie Frick, die dort Kartoffeln aussortierten und in Netze verpackten.
Es wird hier fast alles per Handarbeit gemacht, vom aussortieren der grünen oder beschädigten Kartoffeln, der großen Kartoffeln, die als Ofenkartoffeln an Restaurants verkauft werden, dem abfüllen in die Netze bis zum Verknoten der Netze.
Und das täglich mehrere Stunden lang.
Bilder der riesigen Lagerhalle und der zweiten Halle mit drei großen Traktoren und weiteren Geräten zeigen wir ein andermal.
Die heutige Führung war etwas überraschend, denn wir wollten nur darum bitten, dass die Waschmaschine angeschaltet wird. Das muss man hier nämlich bei jeder Maschine, die man waschen will, anmelden.
Nun bereiteten wir unser Abendessen vor:
Nudeln mit Tomatensoße, Kopfsalat und Gurkensalat.
Wir räumten noch die Küche auf, hängten die Wäsche auf und beendeten den Tag.
Leonie würde gerne wissen, ob jemand weiß, warum der Baum unter seiner Krone solch eine Holzkonstruktion hat.
Nach einem reichhaltigen Frühstück auf der Terrasse fuhren wir nach Pfullendorf in die Touristeninformation. Dort ließen wir uns über die kaufbaren Erlebniskarten und für uns interessante Ausflugsziele beraten.
Anschließend kauften wir schnell das Abendessen ein und brachten es zurück in die Kühlung in der FeWo. Weiter ging es nach Überlingen.
Dort statteten wir der Dependance unserer Haus – und Hofschneiderei einen Besuch ab.
Besonders Claudia profitierte von unserem Besuch bei Wind.
Aber auch Henrike und Andreas bekamen etwas ab.
Weiter ging es in den gegenüberliegenden Schuhladen, in dem Leonie die versprochenen Birkenstocks bekam. Claudia und Henrike fanden auch noch ein Paar.
Nach einem netten Schwätzchen mit den beiden Verkäuferinnen ging es mit leckeren Landjägern wieder Richtung Kartoffelhof.
Dort warfen wir den Grill an
Ein Tipp für alle Grillnachahmer: Die Grillfackeln an der Frischetheke bei Edeka schmecken, die fertig verpackten allerdings gar nicht.
Dafür waren die Cevapcicispiesse sehr lecker.
Aufgrund einer individuellen Unpässlichkeit änderten wir nach einem wieder leckeren Frühstück im Sonnenschein unsere Tagesplanung.
Statt ins Schwimmbad zu gehen, legten wir einen Gammelvormittag ein.
Es wurde gelesen, geschlafen oder am Handy Videos gesehen.
Am frühen Nachmittag beschlossen wir dann aber doch noch, etwas zu unternehmen.
Also ging es bei großer Hitze ins Auto und wir fuhren zum
Dort galt es mit einem traumatischen Kindheitserlebnis von Leonie aufzuräumen:
Im Alter von einem Jahr waren Leonie Claudia und Andreas schon mal mit ihr auf dem Affenberg. Damals entwand ein Affe Leonie aus ihrem Kinderwagen ihre Brezeldose. Ein Wärter jagte dann den Affen, bis er die Dose fallen ließ und brachte sie uns zurück.
Seitdem mochte sie auch keine Affen mehr.
Eigentlich erwarteten wir diese Tiere am Affenberg:
Dort wurden wir kurz über die Gefahren unterrichtet und los gings.
Kurz darauf bekam man Popcorn zum Füttern der Affen.
Claudia und Leonie ließen sich spontan welches geben, nur Henrike wollte nicht.
Während unserer Wanderung kamen wir pünktlich zu einer Affenfütterung.
Dazu und zu den Affen im Allgemeinen ein paar Impressionen:
Etwas frischer galt es nun noch Kultur zu erleben.
Wir fuhren nach Schloss Salem und schauten uns den enttäuschenden Schlossgarten, das Münster und einen schicken Pferdestall an. Das wäre doch bestimmt was für Andrea.
Auf dem Rückweg fuhren wir noch auf Ratschlag von Werner in Ahausen vorbei und besorgten etwas zum Probieren.
Henrike und Leonie wurden am Kartoffelhof abgesetzt, um schon Kartoffeln aufzusetzen und Claudia und Andreas fuhren noch etwas zum Abendessen einkaufen. Seltsamerweise gibt es hier in fast keinem Ort Lebensmittelläden.
Während alle anderen noch etwas für das Abendessen vorbereiteten, saß Leonie als erste pünktlich am Abendessentisch (irgendwie so sollte ich das auf Wunsch von Leonie formulieren ;-) ).
und während der Formulierung dieses Blogs blitzte und donnerte es draußen heftig.
Auch ein paar Regentropfen kamen vom Himmel herunter.
Henrike zog sich sogar eine lange Hose an und wir fragten uns alle beim Einschlafen:
Nach einer regnerischen Nacht schien heute Morgen wieder die Sonne.
Ein paar Schleierwolken verdeckten sie ab und zu, was uns aber nicht an einem Frühstück auf der Terrasse hinderte.
Anschließend packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg zu Rheinfall bei Schaffhausen.
Jedoch hörten wir unterwegs im Radio, dass der Grenzübergang heute überlastet ist und man es vermeiden sollte, heute dort in die Schweiz zu fahren.
Nun galt es eine schnelle Planänderung zu verabschieden.
So beschlossen wir, mit der Fähre von Meersburg nach Konstanz zu fahren und uns in Konstanz umzusehen.
Dem standen nur die dutzenden von Baustellen entgegen, so dass unser Navi uns mehrmals in eine Sackgasse führte, da hier täglich neue Wege entstehen und verschwinden.
Irgendwann hatten wir es aber geschafft und erreichten den Hafen.
Die Autoschlage sah zwar furchteinflößend aus, aber die Fähren fuhren alle 10 - 15 Minuten, so dass wir schnell auf ein Schiff fahren konnten.
Wir gingen schnell an Deck um uns den angenehmen Wind um die Nase wehen zu lassen und die schöne Aussicht zu genießen.
und fuhren in die City weiter.
Dort bekamen wir einen der letzten Parkplätze im Parkhaus Altstadt und machten uns zu Fuß, bei strahlend blauen Himmel, dran, die uns unbekannte Stadt zu erobern.
So liefen wir durch die Fußgängerzone,
So tranken wir im Restaurant noch etwas und machten uns dann auf den Rückweg, denn es hatte keiner mehr Lust bei dieser Hitze noch weiter herumzulaufen.
Eine Fähre mussten wir ohne uns fahren lassen, aber dann ging es auch schon los.
und fuhren Richtung Pfullendorf. Dort kauften wir noch Abendessen ein und bereiteten es dann schnell zu.
Es gab Wurstsalat als Vorspeise und Nudeln mit Pesto als Hauptspeise.
Nach dem Abendessen ging es ins Trainingslager vom Spiel „Phase 10“, welches wir heute in Konstanz erwarben.
Claudia steht nämlich in Berlin ein Wettkampf bevor und sie weiß nach nun einem gespielten Spiel, dass ihr noch viel Übung bevorsteht.
Heute begrüßte uns wieder ein sonniger Tag.
Daher wollten wir den Tag, dem Wetter entsprechend, nach dem Frühstück nutzen und fuhren nach Pfullendorf ins Freibad.
Dort war es, trotz der Hitze, noch angenehm leer.
Wir fanden gleich einen Platz im Schatten auf der großen Liegewiese und stürzten uns in die Fluten.
Leider ist es ja nicht erlaubt in Schwimmbädern zu fotografieren,
aber wir haben da eine kleine Möglichkeit gefunden, dass ihr trotzdem an unserem Wasserspaß teilhaben könnt.
Zwischendurch aßen wir noch ein Eis und fuhren dann am Nachmittag noch kurz etwas zum Abendessen einkaufen.
Denn daheim wurde wieder gegrillt.
Heute merkte man, dass Maschinen auch nur Menschen sind!
Doch zuvor frühstückten wir wieder im Sonnenschein auf der Terrasse.
In einem unserer vielen Info-Heftchen lasen wir, dass es bei Ravensburg eine Diskus-Golfanlage gibt.
Das wollten wir natürlich mal ausprobieren und machten uns auf den Weg.
Auf dem Gut Hügle angekommen konnte man keinen Hinweis auf die Attraktion finden. Wir betraten trotzdem das Gelände und liefen an der Gastronomie vor Ort vorbei. Auch da kein Hinweisschild.
Endlich sahen wir kleine Holzschilder: Mini-Golf / Diskus-Golf
Doch nirgendwo ein Schild, wo man sich Schläger, Bälle o.ä. ausleihen kann.
Also folgten wir den Schildern und landeten im Nirgendwo. Wir fanden zwar Minigolfbahnen, die eng aneinander gequetscht waren, aber nichts vom von uns gesuchten Diskus-Golf.
Also liefen wir weiter zwischen den Kirschbaumplantagen und sahen entfernt einen Korb. Aber nichts weiter.
Enttäuscht und von der Sonne zermürbt gingen wir zurück zum Auto und verließen diesen ungastlichen Ort.
Auf dem Weg nach Ravensburg, unserem nächsten Ziel, steuerten wir eine Tankstelle an, weil die Tankfüllung sich dem Ende näherte.
Als wir die Tankstelle wieder verlassen wollten sprang unser Auto nicht mehr an. Leonie behauptete, dass Claudia nicht losfahren wollte, aber ihre Reaktion besagte etwas anderes. Wahrscheinlich hatte es bei der Hitze genauso wenig Lust sich noch zu bewegen, wie wir.
Also riefen wir den ADAC an und hörten, dass die Wartezeit bis zu 90 Minuten dauern kann.
Nach ein paar Minuten kam der Tankwart und schaute sich das Dilemma an. Er vermutete, dass die Batterie leer ist und holte seinen Wagen um Starthilfe zu leisten. Das war auch erfolgreich und wir waren zufrieden, dass es nichts Schlimmes war. Die Frage war nun nur noch, ob die Batterie aufgrund der Hitze und ständigen Beanspruchung durch die Klimaanlage leergelaufen war, oder ob sie defekt war.
Das wollten wir dann eigentlich am Montag klären lassen. Doch als Andreas den ADAC abbestellen wollte, hieß es, dass dieser gleich da wäre. Also warteten wir noch und bekamen dann die schlechte Nachricht, dass die Batterie defekt sei und jeder Startversuch Glückssache sein (es hatte zwischenzeitlich mehrfach geklappt). Zum Glück hatte der nette Mann vom ADAC eine neue Batterie dabei.
Doch als er die alte Batterie ausbauen wollte, drehte die Schraube, die sie festhielt durch. Er hatte sowas schon angekündigt, da das ein typisches Problem beim Opel sei. So schnell war die kurze Hoffnung wieder zerstört, denn wir hatten keine Lust, bei jedem Halt den ADAC wegen Starthilfe zu rufen (wir mussten nämlich noch einkaufen) und das Wochenende nur auf dem Kartoffelhof zu verbringen. Also zückten wir Google und fanden heraus, dass 10 Minute entfernt A.T.U. ist. Die hatten zwar nur noch 45 Minuten geöffnet, aber probieren kostet ja nichts und Starthilfe könnten die uns auf jeden Fall leisten.
Unser Auto sprang an und los ging die kurze Fahrt.
Bei A.T.U. war alles leer, was unsere Hoffnung steigen ließ. Die Dame am Counter war auch nicht abgeneigt, den Auftrag noch heute in die Werkstatt zu geben, doch sie hatte die Batterie, die im Wagen war nicht vorrätig. Ein kurzer Plausch mit dem Mechaniker ergab aber, dass wir auch eine mit weniger Ampere nehmen könnten.
Gesagt getan! Der Mechaniker brach die Schraube mit einem Brecheisen heraus und baute uns eine neue ein.
So konnten wir endlich beruhigt unsere Fahrt in die Altstadt von Ravensburg fortsetzen.
Dort gönnten wir uns erstmal etwas Kultur.
Wir hatten zwar, aufgrund der Hitze, keine Lust alles zu lesen und alle Filmchen zu schauen, aber es war trotzdem nicht uninteressant.
Leonie und Henrike fühlte sich auch gleich wohl.
Weiterging es in die Fußgängerzone, wo die Hälfte der Läden schon geschlossen hatten.
Trotzdem fanden wir noch ein Geschäft, in dem Leonie sich einen Traum erfüllen durfte:
Und auch für den Zwillingslook fanden wir etwas, damit die Lehrer sich nach den Ferien wieder freuen.
Auf dem Heimweg kauften wir noch Getränke und Abendessen ein und los ging es nach Hause.
Andreas aß lecker Fleischsalat mit einer Seele (ihr könnt euch aussuchen wessen ;-) ) und die drei Damen Kartoffeln mit Quark. Der Apfelmost, den wir dazu tranken, war leider nicht so lecker. Da fehlte was.
Nach dem Abendessen ging es ins nächste Trainingslager, welches erstmal erfolgreich für Claudia lief.
Zum Abschluss des Tages noch ein danke
Nach dem aufregenden gestrigen Tag, gönnten wir uns heute, nach einem späten Frühstück, einen Gammeltag.
Jeder lag in seiner Ecke und las etwas, spielte etwas oder machte wie Andreas Bilder für den Blog.
Hier als erstes der Eingangsbereich unserer Ferienwohnung:
Und zum Abschluss noch ein Bild vom Kartoffelhof.
Wem fallen die Lieblingstiere von Henrike und Leonie auf?
Nach der Ruhe wurde noch kurz Speedminton gespielt, bevor wir uns entschlossen ins Freibad von Pfullendorf zur Abkühlung zu fahren.
Für nur 7,-- € konnten wir alle schwimmen gehen und machten uns dann gesäubert auf den Weg zum Griechen in Pfullendorf, der seinen Sommerurlaub beendet hatte.
Wir hatten vorher einen Tisch an der frischen Luft bestellt, der auch schon auf uns wartete.
Heute ließen wir uns ausnahmsweise mal im Urlaub vom Wecker wecken.
Insbesondere Henrike fand das unmöglich und hatte auch eine entsprechende Laune.
Nachdem Andreas für alle Brötchen geschmiert hatte ging es auch schon los Richtung Friedrichshafen.
Dort erwartete uns eine Autofähre.
Wieder am Ufer angekommen, setzten wir unsere Autofahrt fort.
Gegen Mittag kamen wir dann am Ziel an.
Aufgrund der luftigen Höhe und des Wetterberichtes, der von 14° C auf dem Gipfel sprach, hatten wir uns am Auto noch umgezogen.
Allerdings war es nur unmerklich kühler als bei den 30° C unten am Auto. So wurde es also nichts mit einer richtigen Abkühlung.
Wir erklommen erstmal den höchsten Punkt des Berges, der allerdings nicht am Gipfelkreuz war.
Auch gab es für uns ungeübte Kletterern keine Wandermöglichkeiten. Es war gleich alles mit Klettern am Abgrund verbunden.
Leonie und Henrike probierten es und scheiterten schon sehr schnell.
und brachen dann zur zweiten großen Plattform auf.
Diese kann man sich auch im Internet per WebCam anschauen.
Wer fleißig sucht, wird uns da jetzt auch finden.
Als sich das angekündigte Gewitter näherte, nahmen wir die nächste Gondel ins Tal.
Auf der Rückfahrt nach Romanshorn kauften wir noch Käse ein und waren dann mit unserem Auto ganz vorne auf der Fähre.
Zurück in Friedrichshafen kauften wir, nach einem kurzen Spaziergang durch die Fußgängerzone, noch Nudeln, Soße und Brötchen für das Abendbrot ein.
Bei Blitz und Donner aßen wir dann auf der Terrasse, bevor der kleine Regenschauer auch auf dem Kartoffelhof ankam. Unterwegs hatten wir schon ein paar nasse Straßen gesehen.
Nach dem langen Tag gingen wir müde ins Bett.
Heute Morgen dachten wir, dass wir über Nacht an die Nordsee gereist waren.
Es war kühl und der Wind wehte immer wieder Wolken daher.
Wir aßen aber trotzdem unser Frühstück auf der Terrasse und verschoben unseren geplanten Schwimmbadausflug etwas nach hinten.
Stattdessen ging es auf Brennerei-Tour.
Wir fuhren Richtung Salem durch die Dörfer und hielten bei jeder Schnapsbrennerei an und probierten ein paar Leckereien und nahmen auch was mit.
Selbst Henrike und Leonie probierten fleißig mit und fanden manches sogar trinkbar.
Die Ausbeute am Ende des Tages sah dann für uns so aus:
Unser Weg endete in Lellwangen, wo wir vor 16 Jahren schon mal mit Leonie im Urlaub waren.
Sogar unsere damalige Unterkunft gibt es noch, auch wenn es heute keine Ferienwohnungen mehr anzumieten gibt.
Da hier die Sonne schien und es sehr warm war, entschlossen wir uns nach Pfullendorf zu fahren und nochmal für eine Stunde ins Freibad zu gehen.
In Pfullendorf angekommen, sah der Himmel jedoch so aus:
Heute Nacht um 06:30 Uhr wurde es draußen laut.
Eine schwere Gewitterfront zog über Pfullendorf und weckte uns, da wir alle Fenster offen hatten.
Während alle irgendwann weiterschliefen, unterstützte das Wetter Claudias senile Bettflucht.
Sie stand auf und machte Bilder.
Als der Spuk vorbei war, standen auch Leonie, Henrike und Andreas auf.
Wir beschlossen trotz des demnächst wieder angekündigten Regens draußen zu frühstücken.
Und die Entscheidung war richtig, da kein Regen mehr kam. Es war nur deutlich kühler, was die Damen zu einem schnelleren Essen trieb. Da niemand Andreas glauben wollte, dass es am frühen Nachmittag wieder warm wird, fuhren wir nichts ins Schwimmbad, sondern nach St. Peter-Ording.
Ach nee. Das waren ja nicht die Pfahlbauten am dortigen Strand, sondern die von Unteruhldingen:
Am Anfang der Führung bekamen wir einen interessanten Film vorgeführt, der sich um und über uns abspielte.
Bei inzwischen wieder über 30°C liefen wir anschließend durch die die Pfahlbauten, schauten uns alles an und fühlten uns 3000 Jahre zurückversetzt.
Wieder in der Gegenwart fuhren wir nach Überlingen zum Friedhof, um das Grab von Andreas Oma zu besuchen.
Wir aßen noch ein Eis und suchten in Sipplingen eine Brennerei. Diese war aber geschlossen und keine Öffnungszeiten waren erkennbar.
So kauften wir auf dem Rückweg noch in Überlingen ein und fuhren nach Hause.
Dort kochten wir unser Abendessen; Hähnchengeschnetzeltes mit Reis.
Heute begrüßte uns der womöglich letzte Sommertag unseres Urlaubes wieder sehr sonnig.
Leonie und Henrike brauchten allerdings etwas, um heute in Schwung zu kommen.
Daher frühstückten wir wieder gemütlich auf der Terrasse und fuhren dann zum Freibad von Salem.
Das Freibad hat der Markgraf von Salem auf seinem Grundstück anlegen lassen und verfügt, dass dieses keinen Eintritt kosten wird, denn er will damit seinen Untertanen etwas zurückgeben.
So verbrachten wir ein paar schöne Stunden am und im Wasser,
bis Wind aufkam und die Wolken am Himmel dunkel wurden.
So packten wir ein und fuhren zum Abendessen nach Zussdorf ins Brauhaus.
Das sah im Vorbeifahren immer nett aus und wir wollten da mal essen gehen.
Trotz des dunklen Wolken nahmen wir auf der Terrasse Platz.
Dort aßen wir Schnitzel in verschiedenen Ausführungen und Schweinemedaillons.
Henrike hatte sich extra schick gemacht.
Der letzte Bissen war gerade runtergeschluckt, als es anfing zu regnen.
Wir gingen ins Gasthaus hinein, um dort noch in Ruhe auszutrinken.
Nachdem über Nacht gefühlsmäßig der Winter in Pfullendorf eingekehrt war, gab es für uns keine Zweifel.
Wir trotzten der Kälte und frühstückten trotzdem draußen.
Aufgrund der niedrigen Temperaturen, beschlossen wir in die Therme von Bad Saulgau zu fahren.
Auf dem Weg kehrten wir kurz bei Trigema in Altshausen ein.
Der Laden war riesig, aber hatte kaum Ware.
Nun müssen wir doch noch in einen anderen Laden fahren.
Kurz darauf waren wir an der Therme angekommen
Im Wasser angekommen, stellten wir fest, dass wir den Altersschnitt dritteln – mindestens.
Die Bademeister taten auch alles dafür, dass kein Spaß entstehen konnten (es wurden selbst Schnorchel verboten).
Wir genossen trotzdem unseren Aufenthalt in den verschiedenen Becken; Leonie ging sogar in die Dampfsauna.
Nur das 40°C – Becken, dass wir ohne ärztliche Rücksprache betraten, war Henrike zu warm.
Hungrig fielen wir nach dem Thermenbesuch bei Aldi ein und fuhren dann Richtung Kartoffelhof.
Dort wurden Henrike und Leonie wieder ausgesetzt, um schon mal Backkartoffeln vorzubereiten.
Claudia und Andreas fuhren noch ein Stück weiter, um die weiteren Bestandteile des Abendessens zu holen.
Vor dem Abendessen fütterte Claudia noch die Hühner
Heute war dieser schrecklich kalte Tag wieder vergessen.
Es begrüßte uns wieder ein blauer Himmel mit Sonnenschein,
der uns fast in Ruhe frühstücken ließ.
Erstens wirkte noch der zweite Platz von gestern nach und zweitens wurde sie in der Nacht von Fliegen attackiert.
Als zum Frühstück dann auch noch eine Wespe an ihr und ihrem Frühstück Interesse fand, war es vorbei. Sie ging ins Haus zurück und legte sich in Claudias Bett, mit der Decke über dem Kopf.
Da wir eine sehr frühe Planung für den heutigen Tag auch noch umstießen und die neue Planung sich nach viel Kultur anhörte, kam sie nur unter Protest mit.
Als Frustabbau ließ Henrike Claudia mit einem schönen Aufkleber auf dem Rücken durch Überlingen laufen.
Während Claudia sich mit Leonies Unterstützung ein neues Buch suchte (ihre mitgenommenen hatte sie schon ausgelesen), gingen Henrike und Andreas neue Landjäger einkaufen.
Nach einem Abstecher zu Trigema in Überlingen wollten wir das Kloster Birnau besuchen.
Als wir in den Zugangsweg um Kloster abbogen, sahen wir schon den vollen Parkplatz und viele Menschen in schicken Klamotten. Und richtig, hier fand eine Hochzeit statt, die wir nicht stören wollten.
Daher ging es weiter nach Meersburg und der erste Kulturpunkt fiel aus.
In Meersburg suchten wir mind. 30 Minuten einen Parkplatz. Das war eine Katastrophe.
Irgendwann war uns das Glück hold und wir schlenderten durch die hübsche Altstadt.
An der Meersburg angekommen,
stellten wir fest, dass wir auf den Turm der Burg nur mit einer Führung kamen. Dazu hatten wir keine Lust und gingen in den Schlossgarten und genossen die schöne Aussicht.
Da es kein leckeres Eis hier gab, fuhren wir zurück nach Überlingen, um im Schatten des Münsters das leckerste Eis am Bodensee zu essen.
Bei Edeka kauften wir noch unser Abendessen ein und fuhren nach Hause.
Dort konnte jeder ein paar Minuten seinen Gedanken nachhängen, bevor wir am anderen Ende des Feldes Bewegungen feststellten.
Wie wir inzwischen wussten, veranstaltete die Dorfjugend dort heute eine Party und haben in den letzten Abenden dort alles vorbereitet.
Wir genossen dennoch unser Abendessen,
denn wider Erwarten kam kaum Musik zu uns herüber. Auch hielten sich die Partygäste in einem niedrigen zweistelligen Bereich.
Da das dann doch eher langweilig war, ging es wieder ins Trainingslager.
Auch diesmal wurde Rieke nur zweite, konnte es aber deutlich besser verkraften.
Aber Claudia benötigt noch einige an Übung.
Zwischendurch konnte man noch einen schönen Sonnenuntergang bewundern.
Zum Schlafen gehen, schauten wir uns im Fernseher live das Feuerwerk von Konstanz an.
Hinfahren war uns, aufgrund des Wassers dazwischen, zu weit.
Noch ein Nachtrag zu gestern für die besorgten Kinder:
Claudia hat die Hühnchen nicht getötet. Die Güggelis waren vom Güggeliverkäufer auf dem Edeka-Parkplatz von Pfullendorf.
Die Partynacht am anderen Ende des Feldes hatten wir gut überstanden.
Als wir im Bett lagen hörten wir zwar die Bässe, aber sie störten uns nicht sehr beim Einschlafen.
Der Morgen war wieder sehr sonnig und wir hatten für heute einen ruhigen Tag geplant.
Das das Wetter aber so schön war, beschlossen wir kurzfristig ins Freibad von Pfullendorf zu fahren.
Es war seltsamerweise sehr leer und wir konnten wieder ein paar Bilder machen.
Am frühen Nachmittag füllten sich dann die Becken und wir brachen nach Pfullendorf-City auf, um noch ein Eis zu essen.
Bis auf den Eisladen war das Dorf ausgestorben.
Zurück auf dem Kartoffelhof, lasen wir etwas und machten uns dann hübsch, da Familie Frick uns zum Abend eingeladen hatte.
Es gab diverse verschiedene Pellkartoffeln. Dazu wurde Quark, Butter und Brot gereicht.
So wurde es ein netter, amüsanter Abend. Es war nur für uns teilweise etwas anstrengend, dem Dialekt zu folgen.
Als Krönung haben wir dann noch Licht auf unserer Terrasse bekommen.
An das dort hängende Kabel wurde eine Lampe angeschlossen, so dass wir das nächste Trainingslager draußen veranstalten können.
Heute hieß es wieder früh aufstehen, denn wir hatten nochmal einen größeren Ausflug vor.
Nachdem wieder Brötchen geschmiert waren, ging die Reise los.
Diesmal führte uns der Weg nach Österreich.
Nach einer halben Stunde hatten wir den Rundweg geschafft und machten uns nun noch auf zum Gipfelkreuz.
Langsam sahen wir am Himmel dunkle Wolken aufkommen (früher als eigentlich gedacht).
So nahmen wir noch ein Bild von uns auf
und fuhren dann wieder mit der Gondel hinab, bevor alle vor dem ankommenden Regen flüchten wollten. Denn es war sehr voll hier oben und wir hätten sehr lange anstehen müssen.
Da uns Bregenz nicht so sehr interessierte,
fuhren wir nach Deutschland zurück.
Als wir in Lindau ankamen fing es an zu regnen und wir gingen erst mal in einem Einkaufszentrum shoppen.
Eine Regenpause nutzten wir dann auf die Insel zu fahren.
Dort standen die evangelische und die katholische Kirche gemeinsam am Marktplatz.
Während unseres Spaziergangs durch die Altstadt, fing es immer stärker an zu regnen.
Selbst der Wind-Laden konnte den Spaziergang nicht retten
So aßen wir noch ein Eis und gingen zurück zum Auto.
Nach dem ungemütlichen Spaziergang hatten wir Hunger und beschlossen nach Zussdorf ins Brauhaus zu fahren.
Dort gab es Schnitzel satt und Leberkäse.
Satt ging es dann zurück in die Ferienwohnung.
Dort ging es wieder ins Trainingslager.
Wir hatten gerade die erste Phase gespielt, da fing es an zu regnen und wir mussten nach drinnen umziehen.
Als Claudia heute hergottsfrüh aufstand und Familie Frick beim Entladen der Kartoffeln zusah, regnete es noch.
Wir schafften es gerade so noch den letzten Bissen hinunter zu schlucken, da fing es kräftig an zu regnen.
So machten wir uns auf den Weg zum Seepark Pfullendorf.
Dort begrüßte uns eine riesige TippKick-Figur.
Die Bahnen waren alle sehr kreativ gestaltet und nach verschiedenen Sehenswürdigkeiten am Bodensee und Sponsoren in Pfullendorf benannt.
Die Anlage war aber so überlaufen, dass es zwischenzeitlich keine Schläger mehr zum Ausleihen gab.
So sprangen wir von Bahn zu Bahn, damit wir nicht so viel anstehen mussten. Trotzdem verbrachten wir 3 Stunden damit, alle 18 Bahnen zu spielen, welche Claudia knapp gewann.
Nach einem kurzen Einkauf ging es nach Hause zum Abendessen.
Da Henrike Kartoffeln liebt und ganz neidisch war, dass sie heute Morgen noch geschlafen hatte, war die Freude sehr groß, dass am frühen Abend nochmal Kartoffeln abgeladen wurden.
So stand der Abend dann ganz im Zeichen der Kartoffel.
Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie die Kartoffeln aus dem Anhänger ausgeschüttet werden. In der Maschine, in die die Kartoffeln geschüttet werden, werden Sand, Steine und Minikartoffeln aussortiert.
Danach geht es über zwei Laufbänder in die Holzkisten. Dort werden die Kartoffeln 2 Wochen gelagert, damit sie atmen können, bevor sie dann nach „Schönheit“ sortiert und zum Verkauf in Netze gepackt werden.
Aufgrund der Hitze wurden heute schon mehligkochende Kartoffeln abgepackt, die es normalerweise erst ab Oktober gibt. Sie waren nämlich schon reif.
Frühkartoffeln können nach 80 Tagen geerntet werden. Lagerkartoffeln erst nach ca. 160 Tagen. Auf jeden Fall sollen / dürfen Kartoffeln erst geerntet werden, wenn das Grünzeug über der Erde braun / grau wird.
Bei den am Abend umgepackten Kartoffeln handelte es sich um „Belana“. Es wurden zwei Anhänger geleert mit jeweils 18 Tonnen Kartoffeln. Im Anhänger am Morgen waren noch mehr Kartoffeln drin gewesen. Alle diese Kartoffeln wurden am Montag vom Feld geholt.
Während die Damen sich beim Umpacken unterhielten, durfte Andreas Traktor mitfahren.
Natürlich durften auch noch Henrike und Leonie mitfahren.
Bis es dunkel war wurde sowohl auf dem Feld, als auch in der Halle gearbeitet.
Eine kurze Vorbemerkung:
Für alle die beim gestrigen Blogeintrag Probleme mit den Videos hatten:
Entweder das Browserfenster mit dem Blog öffnen und ein Weile so lassen, damit die Videos im Hintergrund geladen werden können oder über den folgenden Link downloaden und anschauen.
Sie sind scheinbar etwas zu groß für den Server von Strato.
Auch heute hatten wir wieder ein schönes Frühstück im Sonnenschein auf der Terrasse.
Als dann ein paar Wolken aufzogen, fuhren Claudia und Andreas nach Pfullendorf Abendessen einkaufen.
Henrike wollte nicht mitkommen und Leonie stellte fest, dass sie ja auf ihre Schwester aufpassen müsse.
Wieder zurück auf dem Kartoffelhof ging es aufs Feld, denn wir wollten bei der Kartoffelernte zuschauen.
Als erstes sind wir alle vier mit auf die Erntemaschine hinauf
und fuhren ein paar Bahnen mit.
Wir schauten zu, wie die Maschine die Kartoffeln aus der Erde holte,
Nach zwei Stunden Gewackel wurde es Leonie schummrig und sie verließ mit Henrike den Erntewagen.
Während Claudia noch über eine Stunde länger mit arbeitete bereiteten Henrike, Leonie und Andreas das Abendessen vor.
Kurz vor Ende des Urlaubes wurde nämlich nochmal gegrillt.
Scheinbar gab es einige Probleme mit den Filmen im Blog der letzten Tage.
Daher habe ich keine Kosten und vor allem Mühen gescheut und eine sehr gute Lösung gefunden.
Bitte schaut euch daher die letzten Tage nochmal an.
Heute war wieder Sonnenschein pur und wir konnten auch wieder draußen frühstücken.
Allerdings herrscht hier seit Tagen eine Fliegenplage. Das ist richtig nervig
Anschließend wurde noch ein wenig in der Wohnung aufgeräumt und dann ging es, nach einem kurzen Schwätzchen mit Frau Frick, Richtung Salem.
Unterwegs schauten wir noch bei zwei Brennereien vorbei und besorgten noch ein paar Fläschlein.
In Salem ging es wieder in den See des großzügigen Markgrafen.
Auffällig war, dass auf dem heute deutlich volleren Parkplatz, zu 85% Autos von Einheimischen standen. Der See ist immer noch ein Geheimtipp, der auch nirgendwo groß ausgeschildert oder angepriesen wird.
So vergnügten wir uns einige Stunden im Wasser und übten uns im Arschbombenspringen.
Zum Abendessen fuhren wir nach Heiligenberg in das dortige italienische Restaurant.
Leider konnten wir keinen Tisch auf der Terrasse bekommen, da keine Reservierungen für draußen angenommen werden.
So aßen wir im Wintergarten Pizza und Nudeln.
Auf dem Heimweg wurde Andreas an der Straße ausgesetzt, damit er noch ein paar schöne Sonnenuntergangsaufnahmen machen konnte.
Dabei traf er dann noch ein paar Tiere an.
Heute genossen wir das letzte Mal unser Frühstück im Sonnenschein.
Danach wurden die Koffer schon mal gepackt und überlegt, was wir heute noch einkaufen müssen.
So ging es nach Überlingen, um ein Abschiedseis im Schatten des Münsters zu essen und noch ein paar Mitbringsel zu besorgen.
Schweren Herzens fuhren wir dann wieder zurück auf den Kartoffelhof und beluden das Auto.
Als alles im Auto und in der Dachbox war, ließ sich diese nicht mehr abschließen.
Wir fanden aber den Fehler nicht.
Letztendlich packten wir wieder alles aus der Dachbox aus und siehe da, sie ließ sich abschließen.
Also räumten wir wieder alles zurück in die Dachbox und prüften nach jedem Gegenstand, ob sie noch abzuschließen ging. Diesmal klappte alles, obwohl es genauso gepackt war wie beim ersten Mal.
Jetzt hatten wir alle Hunger und so fuhren wir ein letztes Mal nach Pfullendorf und gingen beim Griechen essen.
Es war wieder sehr lecker und auf dem Weg zurück zum Auto fanden wir sogar noch eine Ecke, die wir bisher übersehen hatten.
Wieder zurück nahm Familie Frick unsere Ferienwohnung ab und wir verabschiedeten uns, da wir morgen sehr früh nach Hause fahren wollten und für Familie Frick morgen Markttag war.
Wir drohten allerdings eine Wiederkehr an und forderten Patrick auf, das Nussstängerl backen weiter zu verfeinern :-) .
Wir bereiteten noch die Verpflegung für die morgige Fahrt vor und gingen dann schlafen.