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Andreas Montag, 10. August 2026 von Andreas

10.08.2026

Grafschaft

Der heutige Tag begann früh, da wir der Werkstatt mitteilen mussten, warum sich unser Auto auf deren Parkplatz befand.

Kurz darauf erhielten wir den Rückruf, dass die Fehlerauslese einen Fehler des Thermostats meldete, was aber nicht nachvollzogen werden konnte.

Allerdings fand man die Stelle, an der das Kühlmittel heruntertropfte.

Man wollte aber mit unserem Mechaniker aus Berlin, Herrn Schrader, telefonieren.

Diesen Kontakt stellten wir her und dann wurde es an dieser Stelle erst mal ruhig.

Ach so, es war wieder sonnig und warm. Daher holten wir unseren ausgefallenen Ausflug von Samstag nach und fuhren nach Grafschaft.

Das Kloster ist inzwischen eine Klinik, die man nicht wirklich besichtigen kann.

Unser Ziel waren aber auch mehr die Seen neben dem Klostergelände.

Claudia suchte auf der Karte einen Weg heraus, den Leonie über Google Maps auf Richtigkeit überprüfte und Henrike für voll mit unnötigen Umwegen hielt.

Wir liefen bei Nordseewetter (es war sehr windig, aber der Wind war warm) an Wiesen und Feldern stetig bergauf.

Henrikes Laune wurde immer schlimmer, als plötzlich am Waldesrand ein rettender Engel erschien.

Ein Waldarbeiter teilte mit, dass wir auf dem von uns geplanten Weg nicht weiter gehen können, da Rodungsarbeiten stattfanden. Und der andere zu sehende Weg sei eigentlich kein Weg und führe daher auch nicht zu den Seen.

Wir fragen uns noch immer, wie Henrike den Herrn organisiert bekommen hat…

So liefen wir den Weg wieder bergab zur Weggabelung, an der der letzte Wegfindungsstreit entbrannt war.

Mit großem Abstand konnten wir von hier aus die kleinen Tümpel sehen.

Eine Pause durfte zwischendurch nicht fehlen und reduzierte das Gewicht des Rucksacks auf Andreas Rücken.

Langsam näherten wir uns dem am entferntest gelegenen See, dem Mühlenteich.

Man merkte dem Mühlenteich bei genauerem Hinsehen die hohen Temperaturen an:

Es gab viele viele Algen im See, aber er eignete sich trotzdem für ein Fotoshooting.

Bei Betrachtung der Wanderkarte und der Zielörtlichkeit, kamen wir zum Entschluss, dass wir doch den anderen, eigentlich nicht existenten, Weg hätten nehmen können.

Leider führte der Rückweg uns nicht in die Nähe der weiteren Seen, so dass wir eine landwirtschaftliche Straße zurückliefen.

Henrike hatte den lautstarken Widerstand aufgegeben und brubbelte bei der weiteren indirekten Wegwahl nur so vor sich hin.

Auf der anderen Straßenseite fanden wir links und rechts des Weges zwei völlig unterschiedliche Wiesen.

Nachdem wir das Auto wieder erreicht hatten, fuhren wir nach Schmallenberg, um nach unserem wirklichen Auto zu schauen.

Seit heute Morgen hatten wir nichts mehr gehört.

An der Werkstatt angekommen sahen wir unser Auto aufgebockt und es einen Mechaniker am offenen Herzen operieren.

Man ließ uns direkt zu ihm und er zeigte uns detailliert, wo das Problem liegt.

Ein falscher Gummi am Ölfiltergehäuse soll an dem Leck schuld sein.

Voraussichtlich morgen soll die Reparatur und die Prüfung erledigt sein.

Nach einem kurzen Einkauf fuhren wir nach Hause, aßen ein Eis und spielten Qwixx.

Während Henrike das Abendessen kochte, lasen Claudia und Andreas in ihren Büchern und Leonie las sich die Anmerkungen an Ihrer Hausarbeit durch, die sie heute korrigiert per Mail erhalten hat.

Da es draußen langsam kühl wurde aßen wir wiederholt drinnen.

Hier noch die Daten unserer heutigen Wanderung.