Heute stand uns eine schwere Trennung bevor.
Bei strahlend blauem Himmel und einer trotzdem kühlen Lufttemperatur fuhren wir nach Oberberndorf.
Claudia trug sich schon lange mit dem Gedanken sich zu trennen.
Doch 24 Jahre ist eine lange Zeit und die lässt man nicht so einfach hinter sich.
Bei unserer Urlaubsplanung fand sie aber den richtigen Platz, um den lange in ihren entstandenen Gedanken in die Tat umzusetzen.
Das Lächelwerk war der richtige Ort dafür.
Da das dortige Haus gerade umgebaut wird, taten wir uns etwas schwer den Eingang zu finden.
Doch wir sind ja schlau und fanden Anna, mit der wir verabredet waren.
Sie bat uns ins Haus, um noch ein letztes Gespräch mit uns über die Entscheidung zu führen und um über die Einrichtung zu erzählen und zu werben.
Nachdem Claudia nochmal die Gründe für die Trennung erzählte, forderte Anna uns dazu auf, noch ein Abschiedsfoto zu machen.
Wir hatten auch das gute Gefühl, dass Claudias Brautkleid in guten Händen ist und für „Nähen für Sternkinder“ genutzt wird.
Wir liefen zur Staumauer und entdeckten dort viele Fische im Wasser.
Damit war ein Schwimmen gehen, was an den Badestellen erlaubt war, natürlich für die jungen Damen gestorben.
Und dann fällte Henrike eine leichtsinnige Entscheidung.
Schon heute Morgen erzählte sie von der Himmelsleiter und sie schlug freiwillig und ohne Zwang vor, dass wir diese ja hoch und runter laufen könnten.
333 Stufen runter und 333 Stufen hoch bereute sie diese Aussage bitterlich.
Wir alle spürten die die 666 Stufen in unseren Knochen.
Da es uns dürstete, suchten wir eine Möglichkeit diesen Drang zu stillen.
Das gestaltete sich aber schwierig, da die Strandbar geschlossen hatte und der naheliegende Biergarten nur am Wochenende geöffnet hat.
So traten wir eine lange Wanderung am See entlang an, was zu partiellem Unmut führte.
Endlich entdeckten wir eine Möglichkeit die Kehle zu wässern.
Nun ging es zurück zum Auto und kurz in die City von Meschede.
Die Damen wollten ihre Coupons bei DM einlösen (diesen gibt es nämlich nicht in Schmallenberg).
Auch Deichmann und H&M wurde ein Besuch abgestattet.
Gemütlich schlenderten wir durch die überschaubare Fußgängerzone.
Heute wollte sich Henrike bedanken, dass Sie diesen Urlaub mit uns genießen durfte.
Sie spendierte uns aus dieser Pizzeria in Schmallenberg Pizzen.
Dienstag, 11. August 2026 von Andreas