Kurz nach dem Sonnenaufgang machten sich Claudia und Andreas mit dem Auto auf den Weg gen Küste.
Aufgrund der Spritpreise wählten wir eine Route durch Polen, um in Swinemünde Usedom zu betreten.
Der Himmel klarte immer mehr auf und die Sonne blendete sehr. Leonie muss sich mal für Claudias neue Brille um einen Sonnenschutz kümmern.
Doch kaum hatten wir die Grenze passiert, zog der Himmel zu und ein Wolkenbruch ging auf uns hernieder.
Kurz vor dem erneuten Grenzübertritt tankten wir und endlich hörte auch fast der Regen auf.
In Swinemünde suchten wir den Bauermarkt auf. Er überzeugte uns nicht wirklich. Würden wir hier selbst kochen, hätten wir Gemüse mitgenommen. Die erhältlichen Pflanzen und Kleidungsstücke benötigten wir nicht.
Weiter ging es nach Ahlbeck. Den berühmtesten Sohn des Dorfes, der sogar den Namen dessen im Nachnamen trägt, fanden wir nicht. Claudia verbot Andreas auch in der Touristeninformation nachzufragen.
So liefen wir zur örtlichen Seebrücke. Am Strand angekommen fing es wieder zu regnen an.
Dieser traf uns unvorbereitet. Gleichzeitig frischte der Wind auf. So gönnten wir uns einen Glühwein und warteten auf das Ende des Regenschauers.
Dann ging es endlich weiter zur Seebrücke. Die frische Brise wehte uns durch die Haare und auf dem Rückweg schlenderten wir noch etwas durch Ahlbeck und fuhren dann weiter nach Heringsdorf.
Auch dort wanderten wir zur Seebrücke und liefen diese einmal auf und ab. Zwischendurch gab es einen kurzen Abstecher in den Schietwetter-Laden.
Nun wurde es langsam Zeit doch mal zu unserer Unterkunft zu fahren und dort einzuchecken.
Direkt vor dem Wirtshaus fanden wir einen Parkplatz. Man merkte gleich, dass es sich um kein klassisches Hotel handelt, denn es gab keine typische Rezeption. Unsere Gastgeberin fanden wir im Speisesaal. Sie begrüßte uns und führte uns zu unserem Zimmer. Das Zimmer ist klein, aber fein und reicht völlig für unsere 4 Tage Urlaub.
Nach einem kurzen Verschnaufen beschlossen wir uns die nähere Umgebung hier in Neppermin etwas genauer anzusehen. Wir wanderten bisschen durch die Gegend und landeten letztendlich wieder auf einem Steg und konnten von dort den Sonnenuntergang beobachten.
Montag, 12. Oktober 2026 von Andreas