Die Sonne kam gerade hinter dem Horizont hervor als Claudia schon am Fenster stand und schaute, ob wieder Nebel in der Luft und über dem Achterwasser lag.
Doch dem war heute nicht so, daher konnten wir noch liegen bleiben und uns in Ruhe für das Frühstück zurecht machen.
Gestärkt für die heutige Reise ging es Richtung Zinnowitz los.
In Koserow besuchten wir noch das zweite Kaufhaus Stolz auf Usedom.
Diesmal wurde Claudia mit einem Pullover fündig.
Wir waren sehr gespannt auf Zinnowitz, da Moni dort Stammgast ist.
Doch kurz vor der Ortschaft ging es nicht mehr weiter. Teilweise standen wir und mit Glück kamen wir dann ein Stück im Spielstraßentempo vorwärts.
So beschlossen wir rechts abzubiegen und landeten auf einer Straße die noch schlechter als der Huppelweg am Garten ist.
Das ging ca. 150 m so, bis wir wieder auf eine befestigte Straße kamen und uns der Küstenregion von Zinnowitz näherten.
Egal wo wir auf Usedom waren, wir fanden immer schnell einen Parkplatz und die Parkgebühren sind im Vergleich zu denen in Berlin sehr gering.
So auch diesmal war es kein Problem und wir liefen den Rest zu Fuß Richtung Strand.
Auf einen Tauchgang mit der Glocke verzichteten wir.
Aufgrund des schönen Wetters wollten wir noch ein Stück am Strand spazieren gehen.
Zu unserer Verwunderung sahen wir, dass die Strandkörbe schon ins Winterquartier kamen. Und das bei diesem schönen Wetter.
So genossen wir die Sonne, bevor wir dann wieder zum Auto mussten. Es stand noch viel auf der heutigen Liste (hier seht ihr auch Andreas schönen neuen Pullover).
Wir liefen den Strand entlang, denn ganz in der Ferne hatten wir etwas entdeckt.
Claudia entdeckte dabei wieder Ihr Interesse an unserer Fotokugel.
Auf dem Deich gingen wir dann zurück nach Kölpin zum Auto.
Der nächste Halt war am Strand von Ückeritz.
Hier war es leer und wir gönnten uns ein Kaltschalengetränk und riefen Henrike an, um ihr per Videotelefonie die Ostsee zu zeigen.
Rechtzeitig waren wir wieder im Hotel und nach einer kurzen Pause ging es zum Steg.
Dort genossen wir den uns sehr lang vorkommenden Sonnenuntergang.
Parallel versuchten wir unser Abendessen zu planen. Das Problem ist, dass die meisten Restaurants an der Küste sind und wir hier im Inselinneren zu dieser Jahreszeit abends schon vor geschlossenen Türen stehen.
Entgegengesetzt vom Sonnenuntergang konnte man in der aufkommenden Dunkelheit das örtliche Fischrestaurant sehen, welches wir beim Spaziergang am ersten Abend schon entdeckt hatten.
Da das unsere letzte Hoffnung in der Nähe war, das Restaurant im Wirtshaus hatte Ruhetag, stimmte Claudia diesem Abendessensort zu.
Als die Sonne fast versunken war, machte wir uns auf den kurzen Fußmarsch.
Die Außenanlage des Restaurants ist abends sehr schön beleuchtet.
Es gab Zander und Rotbarsch, welcher sogar Claudia schmeckte.
Die Atmosphäre ist durch die offene Küche und dass man sich sein Essen selbst vom Küchentresen abholt, nicht so ruhig wie in einem „normalen“ Restaurant, aber wir haben uns trotzdem wohlgefühlt.
Im Dunkeln liefen wir dann zurück in unser Zimmer und fielen bald ins Land der Träume.
Mittwoch, 14. Oktober 2026 von Andreas